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Kunst-Projekt „Traumhaftes Europa“

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Die Klassen 4a und 4b gewinnen mit ihren Kunstwerken den Landessiegerpreis beim Schülerwettbewerb 2021 „Traumhaftes Europa - Begegnung mit Osteuropa“

der Bezirksregierung Münster

 

Nach langer und gespannter Wartezeit haben die Kinder der Klassen 4a und 4b eine großartige Nachricht erhalten: Die Schülerinnen und Schüler haben mit ihren Kunstprojekten den Landessiegerpreis beim Schülerwettbewerb „Traumhaftes Europa - Begegnung mit Osteuropa“ der Bezirksregierung Münster in zwei Kategorien und ihrer Altersgruppe gewonnen. Dies bedeutet, dass die Kinder nicht nur eine Ehrung in Form einer offiziellen Urkunde erhalten, sondern jeweils auch 300 Euro für die Klassenkasse.

 

Die Kinder arbeiteten mit Begleitung ihrer Kunstlehrerin Sabrina Zimmermann entweder in Gruppen zum Thema  „Unterwasserwelten in der Ostsee - Unsere Reise in das geheimnisvolle Unterwasserreich“ oder in Einzelarbeit zum Thema „Nicht ohne meinen Glücksbringer - Mein persönlicher Sorgenfresser“.

 

Die Kinder haben die Nachricht von ihrem tollen Erfolg mit riesiger Freude aufgenommen. Leider wird es aufgrund der Corona-Lage in diesem Jahr keine offizielle und feierliche Siegerehrung mit Urkundenübergabe geben. Jedoch werden die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger Ende Juni 2021 über die Internetseiten des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW sowie der Bezirksregierung Münster erfolgen. Zudem ist von den Veranstaltern geplant, eine landesweite Ausstellung der Landessiegerarbeiten in der zweiten Jahreshälfte durchzuführen.

 

 

Im Folgenden erhalten Sie einen Einblick in die Projektgeschichte

 

Nach wochenlanger Arbeit haben die Kinder der Klassen 4a und 4b ihren künstlerischen Projekten beim diesjährigen Wettbewerb „Traumhaftes Europa - Begegnung mit Osteuropa“ der Bezirksregierung Münster teilgenommen.

Doch bis es soweit war und die vielen bunten Arbeiten in einem großen  Paket ihren Weg zur Jury gefunden haben, mussten die Kinder zusammen mit ihrer Kunstlehrerin Sabrina Zimmermann viele Stunden arbeiten. Nachfolgend erhalten Sie einen Einblick in die Projektgeschichte.

 

 

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Die Vorarbeit - „Wir lernen Osteuropa kennen“

 

Zuerst mussten die Kinder natürlich etwas über Osteuropa in Erfahrung bringen. Zusammen haben die Kinder zu Fragen wie „Wo liegt Osteuropa?“, „Welche Länder gehören zu Osteuropa?“ „Was ist das Besondere an den einzelnen Ländern in Osteuropa?“ recherchiert. Während dieser Annäherung an Osteuropa haben die Kinder nicht nur Kartenmaterial angeschaut, sondern viele Kinder konnten aus ihrer eigenen Erfahrungswelt berichten. Einige Kinder in den Klassen haben osteuropäische Wurzeln, sodass sie erzählen konnten in welchen Ländern sie schon im Urlaub waren, wo ihre Verwandten leben, welche osteuropäischen Städte sie schon besucht haben und wie die Landschaften aussehen. Die Kindern erzählten auch von den besonderen Speisen, die zum Beispiel in Polen oder Russland gekocht werden.

 

 

Die Projektauswahl und Projektplanung

 

Nachdem die Kinder nun eine Vorstellung von Osteuropa hatten, mussten natürlich die Themen für die künstlerische Auseinandersetzung gefunden werden. Aus den vielen verschiedenen vorgegebenen Themenvorschlägen haben die Kinder sich zwei Projekte ausgesucht, die sie nun entweder im Team oder alleine bearbeiten konnten. Die Kinder wählten die Projekte „Unterwasserwelten in der Ostsee“ und „Nicht ohne meinen Glücksbringer“.

 

Bevor die Kinder praktisch starten konnten, mussten natürlich noch die Fragen „Welches Material brauche ich für mein Projekt?“ und „Was muss ich noch erfahren, um mein Projekt erfolgreich bearbeiten zu können?“ geklärt werden. Zusammen mit ihrer Kunstlehrerin, haben die Kinder diese Fragen beantwortet und davon ausgehend Kriterien zur Bearbeitung der Projekte auf zwei Plakaten festgelegt.

 

 

 

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Das Projekt „Unterwasserwelten in der Ostsee -

Unsere Reise in das Unterwasserreich“

 

Beim Projekt „Unterwasserwelten in der Ostsee“ haben die Kinder in Teams einen künstlerischen Tauchgang in die zauberhafte und unbekannte Welt der Ostsee gemacht. Sie haben gemeinsam überlegt wie es in der Ostsee aussieht, welche Tiere ihnen bei einem Tauchgang begegnen oder ob sie vielleicht einen verborgenen Schatz in einem Schiffswrack finden. Zusammen sind sie also in die Unterwasserwelt der Ostsee abgetaucht und haben auf einem 1,5 m langen Tapetenstück eine blau-grüne Unterwasserwelt kreiert, die von bunt schillernden Lebewesen bewohnt wird.

 

 

 

Die Gestaltung der Unterwasserwelt

 

Um die Unterwasserwelt zu gestalten haben die Kinder zunächst mit Wasserfarbe viele Blätter in den verschiedensten Blau- und Grüntönen angemalt. Dabei haben sie gelernt wie vielfältig die Farben Blau und Grün sein können und wie man die verschiedenen Farbtöne mit Wasserfarbe anmischt. Nach dieser Vorarbeit durften die Kinder ihre Blätter in viele Streifen und Stücke zerreißen und mit Kleister auf das Tapetenstück kleben. Ziel war es dabei die verschiedenfarbigen Schnipsel möglichst so zu kombinieren, dass alle Farbtöne ausgewogen auf der Fläche verteilt sind. Durch die vielen verschiedenen Blau- und Grüntöne und die weißen Risskanten der Papierstücke entsteht ein Hintergrund, der an eine bewegte Wasserlandschaft erinnern soll. Im nächsten Schritt haben die Kinder mehrere individuelle farbige Fische, Wasserbewohner und Gegenstände mit Buntstiften gestaltet. Zum Schluss haben die Gruppenmitglieder zusammen entschieden wie sie ihre Fische und Gegenstände auf dem Hintergrund arrangieren, sodass sie eine Geschichte erzählen.

 

 

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Das Projekt „Nicht ohne meinen Glücksbringer -

Mein persönlicher Sorgenfresser“

 

Beim Projekt „Nicht ohne meinen Glücksbringer“ haben die Kinder in Einzelarbeit einen persönlichen Sorgenfresser mit Wasserfarbe gestaltet, der die ihn umgebenden Sorgen einfach auffrisst. Zuerst haben die Kinder gemeinsam erarbeitet, was für sie Glück bedeutet und wie das Gefühl von Glück und Unbeschwertheit farblich dargestellt werden können. Auch verschiedene internationale Symbole für Glück und Glücksbringer wurden gesammelt. Danach wurden die Kriterien für die wesentlichen Eigenschaften des Sorgenfressers festgelegt: Ein Sorgenfresser braucht Ohren, Augen und eine Nase, um die Sorgen der Kinder wahrzunehmen. Ein Sorgenfresser braucht einen Mund und Zähne, um die Sorgen fressen zu können. Und er muss in bunten und strahlenden Farben leuchten, damit er trübe Gedanken vertreiben kann. Die Kinder mussten zudem noch überlegen: „Wie können wir Gefühle wie Sorgen und Ängste darstellen?“ Im Unterrichtsgespräch haben die Kinder erarbeitet, dass diese Gefühle manchmal auch gar nicht so einfach bildlich darzustellen sind. In der Darstellung haben wir uns deshalb darauf geeinigt, die Sorgen und Ängste abstrahiert als schwarz-weiße Musterkacheln zu gestalten, die den Sorgenfresser umgeben.

 

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Die Reflexion - „Wir sprechen über das Projekt“

 

Nach Abschluss des Projekts, haben die Kinder die einzelnen Arbeiten ihrer Klassenmitglieder anhand der festgelegten Kriterien im Plenum besprochen. Im Rahmen der Reflexionsarbeit konnten sich die Kinder zunächst in Einzelarbeit und mittels eines großen Museumsrundgangs auf Reflexionskärtchen Notizen machen. Diese Kärtchen wurden im Anschluss in großer Runde besprochen. Die Kärtchen sind anschließend den KünstlerInnen übergeben worden, sodass das Lob und die Verbesserungsvorschläge für künftige Arbeiten im Gedächtnis bleiben können.

 

 

 

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